Eindrücke

Die ersten Eindrücke vom Iran sind sehr unterschiedlich. Es ist bunt und laut und dennoch wirken die schwarz verhüllten Frauen wie ein ruhiger Pol aus einer anderen Zeit übergeblieben.

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Die erste Stadt, die wir erkunden ist Tabriz. Wir schlendern durch die Gassen, finden einen schönen Bazar und Sehenswürdigkeiten wie Ar-e-Täbris, Reste einer historischen Moschee.

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Auf dem Weg nach Takistan knirschen wir ein wenig mit den Zähnen! Es windet so stark, dass der Sand sich in alle Ritzen arbeitet und die Motorräder zum Spielball der Winde werden.

In Takistan haben unsere Motorräder endlich mal eine passende Garage: Sie dürfen in einem Ballsaal übernachten! Und wir kommen nur über die Hotel eigene Küche in unsere Schlafgemächer 🙂

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Einen Tag später Richtung Esfahan hat der Wind ein wenig nachgelassen, versperrt uns aber durch den aufgewirbelten Sand immer noch ab und zu die Sicht, da das Visier eingestaubt wird.

Am Rande Esfahans entdecken wir einen schönen Park. In diesem wollen wir übernachten. Wir fragen uns durch, ob das hier möglich ist. Die Rückmeldung ist: Gar kein Problem!

Wir bauen also unser Zelt auf und bereiten das Abendessen vor. Es ist schon recht spät geworden und wir sind ein wenig müde.

Leider taucht in diesem Moment die Polizei auf. Es scheint, als hätten sie etwas gegen unseren auserwählten Schlafplatz! Sie sagen alle durcheinander, dass es gefährlich wäre.

Der erste Polizist der kommt weist sich aus. Er zeigt Bjarne seine Waffe im Holster und sagt: „I police“. Erst ungläubig und ein wenig unwillig packen wir dann doch zusammen und folgen den Herren zu einem sicheren Schlafplatz.

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Ihre Wahl für uns: Eine Moschee! Wir schauen erst ein wenig ungläubig. Da sollen wir unser Zelt aufbauen?

Klar kein Problem!

So tun wir wie uns geheißen und bauen unter den Augen der Polizei und der Tankstellenmitarbeiter unser Innenzelt in der Moschee auf!

Wie es aussieht haben wir zudem auch die ganze Nacht Polizeischutz von der Tankstelle aus.

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Am anderen morgen geht es nach einer heißen und unruhigen Nacht weiter in Richtung Innenstadt  Esfahans. Nach dieser Erfahrung ist uns klar: so schnell zelten wir nicht mehr im Iran.

In Esfahan schauen wir uns einen Bazar an und abends schön beleuchtet die Sio Se Pol Brücke. Dort treffen wir einen Iranischen Studenten, der deutsch spricht und gerne nach Deutschland kommen möchte.

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Am Platz des Imam finden wir noch einen viel größeren Bazar und dürfen im Umherschlendern erfahren wie heiß die Iranische Sonne sein kann.

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One thought on “Eindrücke

  1. Sehr coole story! Hört auf Euren Bauch und übernachtet lieber nicht mehr im Zelt. Also im Iran…

    Danke dass Ihr uns daran teil nehmen lasst!

    Ihr seit ganz schön cool! 🙂

    Grüße

    Alma und Manu!

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