Kurzbesuch Russland

Bevor wir in Russland einfahren können, müssen wir noch die Azerbaijanische Grenze überstehen. Ein wenig graut uns davor, wegen der Erinnerung an die Einreise…

Es läuft soweit alles glatt, bis auf einen Beamten, der ein wenig seltsam wirkt und uns vor der Abfahrt tatsächlich nach einer Einladung für ein Schengen Visa fragt. Wir fühlen uns ein wenig bedrängt und sagen ihm ab. In der Hoffnung, dass er keine Probleme macht.

Auf Russischem Boden dann fühlen wir uns wohler!

Nach der Grenze haben wir nur ein Problem: Wir finden weit und breit keinen Geldautomaten! Und tanken kann man in den kleinen Dörfern natürlich nicht mit Visa…

Es wird allmählich recht knapp auch wenn es massenweise Tankstellen auf den Straßen Russlands zu geben scheint.

Bei einer haben wir beim Wegfahren Glück: Direkt gegenüber steht ein Bankautomat! Wir sind wieder flüssig!

Gegen Abend suchen wir uns dann in Kaspiysk ein Hotel. Bisher ist Russland recht dicht bevölkert und das mit dem wild campen erst einmal nicht so einfach.

Als wir dann vor dem Platz stehen, wo das Hotel sein soll, entdecken wir erst einmal nichts der gleichen. Bjarne will schon umdrehen, aber ich entschließe mich die netten Herren nebenan zu fragen.

Unglaublich aber wahr: Das Gebäude, welches aussieht wie ein Krankenhaus soll das Hotel sein. Wir schauen es uns an. Die Empfangsdame im weißen Kittel nimmt uns mehr oder weniger freundlich auf.

Wir verbringen also die erste Nacht im Sanatorium.

Auf den Straßen gibt es viele Verkehrskontrollen. An fast jeder Ecke steht die Polizei. Meist wollen sie nichts von uns.

An einer Kontrolle jedoch rennen zwei kläffende Hunde hinter uns her und als der nette Polizist, der uns hektisch durch winkt, versucht die Hunde zu verscheuchen passiert es: Einer der Beiden erwischt mich an der rechten Wade ganz knapp über dem Stiefel und beißt zu!

Aber so schlimm war es dann doch nicht. Das Bein war noch dran!

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Die Straßen Russlands scheinen manchmal endlos. Bis wir tatsächlich an einer Sackgasse mitten auf der Landstraße standen. Unser Navi wollte uns mal wieder einen Weg entlang schicken, den es gar nicht gibt…

Auch sind die meisten Straßen in Russland gut zu fahren, jedoch wenn sie einmal schlecht werden, dann gehts gleich ins Gelände.

 

 

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