Naadam, Wind und Regen

Wir sind in Murun und schauen uns das Naadam Festival an. Es ist ein großes Ereignis in der ganzen Mongolei.

Hauptsportarten sind Bogenschießen, Ringen und Pferderennen, von denen wir den letzten beiden beiwohnen konnten.

Auf dem Weg zum Khuvsgul See entdecken wir Rentiere. Sie werden in der Mongolei von traditionellen Tsaaten Familien noch immer gezüchtet für das Fleisch, das Fell und zum Reiten.

An diesem Ort werden sie jedoch eher als das Fotomotiv für einheimische und ausländische Touristen benutzt…

Am Khuvsgul See selbst versuchen wir erst links herum direkt am See entlang zu fahren und dann rechts. Nach dem Zustand der „Straßen“ entscheiden wir uns dann doch wieder umzudrehen. Am anderen Tag ist Regen angesagt und in diesem Falle ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass wir dieses idyllische Fleckchen erst dann wieder verlassen können, wenn alles abgetrocknet ist.

 

Trotz allem finden wir noch einen schönen Spot nahe Hatgal am Waldrand zum wild campen.

Der nächste Tag bricht an. Es regnet zum Glück noch nicht, jedoch geht es Bjarne nicht sonderlich gut. Er hat Magen- Darm Beschwerden…

Er schafft es gerade noch in den nächst gelegenen Ort zu fahren und bei Regen treffen wir dann in dem Ger Camp „Gast-Haus“ in Hatgal ein.

Leider erkennen wir zu spät, dass die Besitzer unmöglich sind und die Toiletten abschließen. Auch bei Nacht!

So kommt es dass wir am anderen Tag bei Wind und Regen nach Murun zurückfahren und ein Hotel mit eigener Toilette auswählen! Glücklicherweise geht es Bjarne schon so, dass er die Fahrt unbeschädigt übersteht!

Ziemlich am Ende unserer Reise durch die Mongolei freuen wir uns ein wenig auf die letzten versprochenen Asphalt Kilometer von Murun nach Ulaanbaatar. Es verheißt schnelles vorankommen!

Bis Bulgan ist das auch richtig. In Bulgan nehmen wir dann leider den falschen Abzweig…

So kommt es, dass wir an einem Tag 250km teilweise sehr matschige Dreckpisten fahren und uns einmal gegenseitig helfen müssen, da selbst die Beine wegrutschen und keinen Halt mehr finden.

Bis wir Abends dann auf den letzten 100km Teerstraße ankommen ist es bereits dunkel und wir entschließen uns nach ein paar Kilometern doch noch eine Unterkunft zu suchen, da zu viele und zu tiefe Schlaglöcher auf der Straße sind.

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Geschafft und glücklich kommen wir in Ulaanbaatar am Brauhaus an und freuen uns bald ein bekanntes Gesicht aus der Heimat zu sehen! Wir warten auf Christine!

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