Neuseeland – Neues Glück?

Wir wachen in Picton auf dem Campingplatz ein wenig gerädert aber in freudiger Erwartung auf. Die Fähre hatte uns Nachts tatsächlich noch ohne weitere Zwischenfälle auf der Südinsel abgeliefert. 

Unser Vorhaben hier: Den Queen Charlotte Track laufen! Das ist eine ca. 70km lange Wanderung, die man in 3 – 5 Tagen laufen kann. Leider kommt man nur wieder zurück wenn man ein Wassertaxi mietet. Also verwerfen wir das Ganze schnell, da das doch sehr teuer ist…  (Es würde 105NZ$ pro Person kosten)

Wir überlegen nochmal neu und steuern erneut Omega, unseren Autovermieter des Vertrauens an! 

Es wird ein, Überraschung: Sunny 🙂

Erneut sehr unkompliziert!

So fahren wir mit unserem neuen Lieblingsbegleiter Richtung Anakiwa um von dort aus zumindes  ein kleines Teilstück des Queen Charlotte Tracks zu bewandern. Vom Parkplatz aus sind es ca. 3 Kilometer bis zum Davies Bay Camp. 

Bis dahin ist es eine sehr schöne Wanderung hin und zurück mit einer Übernachtung.

Ein Stückchen fahren wir noch weiter in den Norden auf der Süd-Insel Richtung French Pass. Da schlängelt sich die Straße an einem Fjord entlang mit wundervollen Aussichten. Wir machen ein paar Wanderungen und übernachten zum ersten (und letzten) Mal in unserem Sunny auf den Vordersitzen.

Ein Unterfangen, was ich mir im Nachhinein in kaum einer Lebenslage bequem vorstellen kann…

Auf der Weiterreise nach Kaikoura entdecken wir am Strand Seelöwen! Mit ein wenig Vorsicht kann man relativ nahe an diese tollen Tiere heran und Sie eine Weile beobachten! (Aber Vorsicht: bei Gegenwind besser die Nase zuhalten 😉

Wir kommen zum ersten mal in Christchurch an. Hier geben wir unseren lieben Gefährten, den Sunny schon wieder ab.

Nach der unbequemen Nacht haben wir ein wenig recherchiert und bei Apollo einen Camper gefunden, der gleich mein Herz erobert hat. (mit gaaanz vielen Blümchen drauf, Liebe auf den ersten Blick 🙂 )

Neues Gefährt, neues Glück?

Leider nicht ganz… Denn schon beim Abholen des Hippie Campers müssen wir erst eine Ewigkeit warten um dann von einer unmotivierten und unfreundlichen Dame den Bus mit all seinen Mängeln vorgeführt zu bekommen. Wir fotografieren alle fleißig, damit bei der Rückgabe hoffentlich nicht all zu viel davon an uns hängen bleibt.

Mit zwiegespaltenen Gefühlen fahren wir vom Hof…

 

 

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