Neuseeland – Über Kurzsichtigkeit und Mythen auf Reisen

Neue Rolle: Der Hippie-Camper. 

Trotz der anfänglichen Vorbehalte (vor allem wegen der unfreundlichen Übergabe!) fühlen wir, also mein liebster Schatz Bjarne und ich uns sehr schnell wohl in unserem kleinen rollenden Zuhause. 

Von nun an können wir alle kostenlosen Campingplätze benutzen, die dieses wundervolle Land so zu bieten hat. Und das sind einige auf unserem Weg und vor allem sehr schöne!

Aber zuerst machen wir uns auf Richtung Mt. Cook. Am Lake Pukaki halten wir kurz inne und genießen bei selbst gekochtem Mittagessen die herrliche Landschaft und den Blick auf den höchsten Berg Neuseelands. Es ist atemberaubend! Die Farben des Sees und der Umgebung sind so klar wie die Luft, die uns um die Nase weht!

Abends gönnen wir uns ein kleines Feuerchen am See. Es ist schon etwas kalt draußen, aber so kann man es noch aushalten!

 

Am nächsten Tag laufen wir auch eine Runde am Fuße des Mt. Cook. Sein Gipfel steckt meist hinter Wolken, doch hin und wieder schaut er verschmitzt dahinter vor und zeigt seine ganze weiße Pracht!

Oamaru, eine kleine Stadt an der Ostküste der Südinsel, ist für seinen abendlichen Besuch bekannt. Ja fast schon berühmt bei Reisenden! So sehr, dass die Stars der Dämmerung sogar eine eigene Bühne bekommen haben! 

Aber ich greife vor..

Wir bekommen ein schönes Plätzchen auf einem Campingplatz, der direkt an einen Spielplatz anknüpft und unseren inneren Spieltrieb anfeuert! Und auf der Suche nach dem besagten Highlight streifen wir durch die Gassen! 

Da glauben wir doch tatsächlich die richtige Bühne gefunden zu haben! Wir sind schon ganz außer uns und voller Freude! 

Pinguine! Mitten in der Stadt!

Doch irgendwie sind wir unsicher… So von weitem?

Ein Einheimischer kommt und lacht nicht schlecht über uns! Wir hätten doch besser mal die Brille putzen sollen vorher…Was wir entdeckt haben ist eine ganze Kolonie verschiedener Vögel!

Also geht die Suche weiter nach der richtigen Bühne! Fast schon entmutigt wollen wir umkehren. Aber dann bekommen wir doch noch ein entscheidender Tipp: wir müssen einen schmalen Pfad entlang Richtung Strand und dann auf die Staumauer klettern!

Und tatsächlich! Da kommen Sie! Kleine Torpedos, die im Wasser hin und hergetrieben und an Land immer wieder von den Füßen gespült werden! 

Das Glück ist groß! Und von hier aus sieht man sogar die Bühne auf der die Zuschauer sich um die besten Ränge drängeln. Fast so ungestüm, wie das Meer aus dem die Pinguine herauswatscheln.

Am nächsten Tag, nachdem die Pinguine uns sogar noch kurz auf dem Campingplatz besucht haben, bummeln wir noch ein wenig in Oamaru durch die Altstadt und schauen uns Kunst der besonderen Art an: Steampunk!

Ein Stückchen weiter die Küste entlang Richtung Süden kann man bei einem schönen Strandspaziergang die Moeraki Boulders, auch Devils Marbles genannt bewundern. Diese sind so rund und faszinierend, dass man fast den alten Neuseeländischen Geschichten Glauben schenken möchte von einem großen Segelkanu, das einst an die Küste gespült wurde und dort zerschellte…

Leider regnet es immer wieder zwischendurch und zu allem Überfluss müssen wir auch noch schmerzlich feststellen, dass unsere Zeit mit schnellen Schritten auf das Ende zugeht. Wir streichen also leider den Milford Sound von unserer To-Do-Liste, da wir Rechtzeitig am Flughafen stehen wollen.

Aber jetzt nicht zu viel verraten. Das Ziel dieser Reise ist ja schließlich noch geheim 😉

 

 

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