Von Deutschland nach Bulgarien

Komplett ausgeruht und erholt schauen wir nach einer Nacht in der Pension aus dem Fenster. Es liegt immer noch Schnee! Frisch gestärkt und nach einem guten Kaffee packen wir die Weiterfahrt an.

Unser Ziel heute: Das Meer!

Leider wird auch dieser Tag von Schnee begleitet. Unsere Etappen sind nicht besonders lange, da ich nach ca. 100km am Stück einfach zu kalte Finger habe und fast nicht mehr von der Griffheizung loskomme…

Zu Mittag gibst in Österreich eine wärmende Gulaschsuppe und einen Schneemann aufs Motorrad.

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Dann gehts weiter über Slowenien nach Kroatien.  Der Schnee wird weniger und unsere Finger werden wärmer.

Wir fahren bis in die Dämmerung. Und dann endlich! Die Aussicht ist unbezahlbar! Über den letzten Berg die Straße hinab begrüßt uns das Meer von der Sonne rot gefärbt in einem ganz besonderen Glanz. Herrlich!

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In dem kleinen Küstendorf Senj in Kroatien finden wir auf Anhieb einen tollen Campingplatz und freuen uns schon auf den morgendlichen Ausblick aus unserem neuen zu Hause!

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Die nächste Etappe geht nach Dubrovnik, Kroatien. Wir fahren an der wunderschönen Küste Kroatiens entlang und passieren zweimal die Bosnische Grenze. Das Wetter ist gut wenn auch windig und die Aussicht einfach atemberaubend!

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Von den ganzen Schneefahrten sind unsere Motorräder ganz salzig. Und so kommt es, dass wir die Zwei gleich am dritten Morgen waschen. Und das obwohl wir uns darauf gefreut haben bis vor Australien ganz ungeniert im „Matsch-Look“ fahren zu dürfen.

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Leider sind wir Beide morgens nicht immer die Schnellsten… Das hat dann zur Folge, dass wir Abends umso länger fahren bis wir ein Plätzchen zum Schlafen finden. Und so kommen wir auch an diesem und den folgenden Abenden natürlich in der Dunkelheit an…

Deshalb lassen wir uns es in den Päuschen am Tag gut gehen und machen Nickerchen oder genießen die Sonne bei einer zünftigen Brotzeit.

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Plovdiv, Bulgarien ist ein Etappenziel von uns. Da besuchen wir Bjarnes Mutti und Todor. Auf dem Weg dahin passieren wir Montenegro, Albanien und Mazedonien. An den meisten Grenzen werden wir freundlich begrüßt, manchmal auch auf deutsch und natürlich auch auf den deutschen Fußball angesprochen.

Albanien gefällt uns sehr von der Landschaft und der Art, wie alles gestaltet ist.

Es gibt zum Beispiel einen super effizienten und natürlichen Rasenmäher für das Fußballfeld: Schafe! Und der Schäfer liegt mittendrin und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

Zum Schlafen sind wir bis über die Mazedonische Grenze gefahren. Somit sind wir in den Genuss der kleinen Bergsträßchen mit ihren Schlaglöchern bei Nacht gekommen…

Insgesamt sind wir somit in den ersten fünf Tagen unserer Reise 2500km gefahren. Danach lassen wir uns jetzt erst einmal eine Woche von Bjarnes Mutti verwöhnen und tanken im sonnigen Bulgarien neue Energie für die Weiterfahrt!

5 thoughts on “Von Deutschland nach Bulgarien

  1. Hey Ihr 2,
    Sylvia hat mir gerade von diesem Reiseblog erzählt und wir werden uns auf diesem Weg immer auf dem Laufendem halten lassen. Recklinghausen wünscht euch eine supergeile Zeit, ohne Pannen und Krankheiten, aber mit wundervollen Erlebnissen.
    Gute Fahrt, Torsten

  2. Hallo Ihr Lieben – die gemeinsamen Tage mit Euch in Bulgarien waren für uns ganz besonders schön. Nun wünschen wir Euch auf eurer Tour immer gute Fahrt und dass Euch die nettesten Menschen auf dieser Welt begegnen.

  3. Hallo Ihr zwei
    Meine „Weltreise“ zu Euch, Sylvia und Todor nach Plovdiv waren für mich ein tolles Erlebnis. Nach Durchfahren von 7 Ländern bin ich nach 4395 km wieder glücklich zu hause angekommen. Diese Reise zu Euch wird mir mit Sicherheit noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben. Für die weitere Tour wünsche ich Euch immer genügend Sprit / Wasser in den Tanks, Motorräder die Euch verlässlich da hin bringen wo ihr wollt und wenn es mal nicht ganz so klappt, freundliche und hilfsbereite Menschen, wie ich sie kennen lernen durfte.
    Alles liebe. Papa Manfred

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