Zeichen von Freiheit

Auf unserer Reise um die Welt haben wir es also bis nach Ulaanbaatar in der Mongolei geschafft.
Hier werden wir von Christine und Dennis herzlich in Empfang genommen und in ihr „Bed and Breakfast“ aufgenommen, welches sie für Freunde offen halten! 🙂

Gleich am anderen Tag suchen wir Air Cargo Mongolia, mit denen wir unsere Motorräder in unser nächstes Zielland fliegen möchten: Thailand!
Direkt am Frachtflughafen werden wir fündig und werden von dem Manager Tserenduk freundlich begrüßt. Zu unserem Glück verpackt gerade ein russischer Biker seine BMW GS 1200. Wir beurteilen dies als gutes Zeichen und willigen ein unsere Bikes von hier aus zu versenden.

Gleich nach dem Wochenende gehts los! Mein Frosch muss als erstes daran glauben. Der Tank wird entleert und offen gelassen zum Lüften, die Batterie abgeklemmt und isoliert und schon wird mein Motorrad auf eine Palette gefahren und festgezurrt…

Wehmut kommt in mir auf. Ohne Vorderrat und bewegungsunfähig steht sie da. Auf das Gefühl von Freiheit um die Nase muss ich jetzt eine Weile verzichten!
Jedoch hoffentlich nur bis Thailand!

Am nächsten Tag dann das selbe Spiel mit Bjarnes Liebster. Als beide Motorräder verzurrt, verpackt und eingeschachtelt sind in der Holzbox geht es zum Vermessen und Wiegen. Jetzt wird es spannend: Wie teuer wird der ganze Spaß?

Wir müssen leider feststellen, dass unsere Mühe alles so klein wie möglich zu packen umsonst war. Das Gewicht ist höher, als das Volumen und somit wird danach berechnet, mit einem Volumengewicht Preis von 5$.
Allem in allem sind wir also immer noch deutlich günstiger, als wenn wir durch China gefahren wären!

Nachdem wir dann beim Zoll alle Dokumente unterschrieben haben, dass wir die Motorräder nicht verkaufen, sondern sie ganz sicher ausgeflogen werden, geben wir die Verantwortung komplett ab an Tserenduk. Er geht mit ihnen zum Flughafenzoll und versichert uns die Bikes so früh wie möglich zu senden. Wir vertrauen darauf, dass Einheimische unter sich alles möglich machen können!

Ein paar Tage haben wir also noch Zeit bis zu unserem Flug. So schauen wir uns noch Sehenswürdigkeiten an, wie die Chinggis Statue und eine Kunst Galerie.

 

Und natürlich darf ein absolutes Highlight der Mongolei nicht fehlen! Wir gehen reiten! Bjarne zum ersten mal, ich schon ein wenig erfahrener im Umgang mit Pferden. In einer netten Gruppe von elf Leuten, von denen wir den ein oder anderen im Voraus schon kennenlernen durften geht es am Samstag morgen los.
Es ist bestes Reitwetter und so auf dem Pferderücken die Mongolei noch einmal Revue passieren zu lassen ist einfach herrlich!
Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann auch Bjarne sein neues Gefährt in die richtige Richtung lenken und wir genießen Beide ein etwas anderes Gefühl von Freiheit!

Dann ist die Zeit gekommen und wir nehmen Abschied von der Mongolei und von Christine und Dennis, bei denen wir eine wundervolle Zeit hatten!
Vielen lieben Dank dafür! Thank’s a lot!

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What an amazing country 😉

 

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